Die Flug-Förderungsgemeinschaft e.V. (FFG) ist ein gemeinnütziger Verein am Forschungsflughafen Braunschweig. Mit über 100 Piloten und vielen Fördermitgliedern ist das Ziel des Vereins die Förderung des Fliegens – insbesondere durch die Ausbildung Luftsport-Interessierter in der eigenen Flugschule zum Privatpiloten.
Die konstituierende Sitzung zur Gründung des Vereins fand am 14. September 1981 in Hannover statt (VR 4824 Hannover). Seitdem wechselte der Sitz mehrfach und folgte dabei den jeweiligen Umständen und Anforderungen.
Nach elf Jahren in Hannover zog der Verein 1992 nach Edemissen und hatte seinen Sitz Am Verkehrslandeplatz Peine (VR 736 Peine). Damit war die FFG am ehemaligen Flugplatz Peine-Eddesse (ICAO: EDVP) beheimatet, den Günter Grassmann, Inhaber einer Werkzeugfabrik in Eddesse, 1958 als Privatbetrieb eröffnet hatte. Der Platz galt als anspruchsvoll: Scherwinde aufgrund des angrenzenden Waldes und verschiedener Baumlichtungen stellten anfliegende Piloten immer wieder vor Herausforderungen. Hauptsächlich von Privatpiloten angeflogen, befand sich auf dem Gelände zudem ein Stützpunkt des Feuerwehr-Flugdienstes.
Der FFG blieb bis zum Ende des Platzes treu und hatte ihre Anschrift zuletzt in der Eddesser Str. 1, 31234 Edemissen (VR 160310 Hildesheim). Die Nutzung des Flugplatzes wurde gegen Ende seiner Betriebszeit in mehreren Etappen eingeschränkt: Seit dem 8. Oktober 2008 war der Nachtflug nicht mehr möglich, seit Januar 2010 war der Platz nur noch nach vorheriger Anmeldung benutzbar. Am 12. April 2010 wurde der Flugplatz Peine-Eddesse mit sofortiger Wirkung bis auf weiteres geschlossen (NOTAM E1120/10). Laut Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr konnten sich die Erben der Betreiberin nicht untereinander einigen.
Mit der Schließung des Flugplatzes zog die FFG 2010 nach Braunschweig in die Hermann-Blenk-Straße 32 (VR 200873 Braunschweig), 2014 folgte der Umzug innerhalb der Straße in die Hermann-Blenk-Straße 8a. Seit 2020 hat der Verein seinen Sitz am Lilienthalplatz 5 am Forschungsflughafen Braunschweig-Wolfsburg. Der Verein ist ein reiner Motorflug-Verein und betreibt am Standort EDVE eine eigene Flugschule mit Theorie- und Praxisausbildung.
Die FFG versteht sich als Dienstleister am Mitglied: Jedes Mitglied ist Teilhaber an der Flugzeugflotte, ohne arbeitsintensive Baustunden. Genutzt werden moderne Maschinen (u. a. Bristell B23, Aquila A211, Cirrus SR20). Die Ausbildung zum Privatpiloten kann jederzeit begonnen werden, und die Flotte steht auch nach dem Lizenzerwerb preiswert und sicher zur Verfügung.
Die aktuelle Flotte umfasst vier moderne Flugzeuge der Muster Aquila, Cirrus und Bristell. Die Aufnahmen zeigen jeweils das meistgesehene Bild der Kennung in der LCBS-Bilderdatenbank:

D-EEAQ – Aquila A211 (Baujahr 2021)

D-ENYB – Cirrus SR20 G6 (Baujahr 2019)
Im Laufe der Vereinsgeschichte waren weitere Maschinen bei der FFG im Einsatz, die inzwischen verkauft oder ausgemustert wurden. Die Aufnahmen zeigen jeweils das meistgesehene Bild der Kennung in der LCBS-Bilderdatenbank:

D-ERNA – Socata TB-200 Tobago XL

D-EFLH – Cessna 172RG Cutlass RG
Weitere historische Maschinen der FFG (u. a. D-EAUM, D-ECEZ, D-EDAE, D-EDXB, D-EFHE, D-EFLF, D-EGFM, D-EJBT, D-EJUS) sind in der LCBS-Bilderdatenbank nicht mit Fotos vertreten.
Autor: Swen E. Johannes, unterstützt von KI