16.02.1937: Der Flughafen wird nach Osten erweitert. Er reicht nun bis zur Bevenroder Straße beim Waggumer Weghaus. Das Rollfeld weist jetzt eine Länge von 1.600 Metern aus.
24.03.1937: Anbindung des Flughafens Braunschweig-Waggum an das Luftverkehrsnetz der Deutschen Lufthansa.
05.04.1937: Aufnahme des Flugverkehrs von Braunschweig-Waggum aus mit der Heinkel He 70, Kennung D-UXUY, Taufname „Drossel“, von Münster über Braunschweig nach Berlin (Linie 112).
19.05.1937: Die Flugstrecke von Braunschweig nach Berlin wird erstmals von einer Junkers Ju 86 übernommen, Kennung D-AKOL, Taufname „Kaiserstuhl“.
25.05.1937: Die Lufthansa macht im Rahmen einer Werbeveranstaltung mit zwei Messerschmitt M 20, D-UKUM und D-UXYM, eine Woche Station in Braunschweig und führt viele Rundflüge durch, überwiegend Kindern.
01.06.1937: Am Nord-West-Rand des Flughafens beginnt die MIAG in ihrem Werk II bei Bienrode mit der Lizenzfertigung von Schulflugzeugen des Typs Focke-Wulf Fw 58 „Weihe“.
25.06.1937: Im Rahmen des Deutschlandfluges 1937 mit 192 Teilnehmern ist der Flughafen Braunschweig-Waggum vom 25.06. bis zum 27.06.1937 Wertungsflughafen.
03.10.1937: Wegen der guten Auslastung der Strecken Berlin-Braunschweig-Münster wird die Fluglinie 112 der Deutschen Lufthansa nach Düsseldorf verlängert.
24.10.1937: Großflugtag am Flughafen Braunschweig-Waggum. 85.000 Besucher strömen laut Zeitungsberichten zum Flughafen und lassen den Nahverkehr kollabieren.
29.10.1937: An der TH Braunschweig wird die „Flugtechnische Fachgruppe“ gegründet (Akaflieg II).
01.11.1937: Richtfeste für die Gebäude der flugtechnischen Institute der Technischen Hochschule am Flugplatz Braunschweig-Waggum.